Ordensreise nach TRIESTE (2026)
SAVE THE DATE: Mittwoch, 13. Mai (Anreise) bis Sonntag, 17. Mai 2026 (Abreise)
Ein beeindruckender und informativer sowie geselliger Ausflug.
Vorstellung der Reise durch OB Georg Schaller am Ordensabend: 16. März 2026.
Gesonderte Aussendung durch die Ordenskanzlei.
Vom 13. 5. zum 17. 5. 2026 planen wir einen gemeinsamen Besuch der Stadt Triest. Triest war Österreichs Tor in die Welt, der Hafen, durch den Österreich (-Ungarn) zu einer Weltmacht wurde. Triest war der größte Hafen im Mittelmeer und der fünft-größte Europas. Schon die Entstehungsgeschichte war ungewöhnlich. Die Bedeutung - auch für Wien - zeigt sich schon in dem Umstand, dass die Wiener Ausfallsstraße in den Süden nicht Grazer Straße, Marburger Straße oder Laibacher Straße hieß, sondern Triester Straße Auch wenn Triest schon im Mittelalter bedeutend war, so entstand sein Glanz und Ruhm in der Zeit von Maria Theresia bis zum Ende des ersten Weltkrieges. Auch heute noch hat Triest eine südländisch-österreichisches Erscheinungsbild.
Allgemeines
Wir werden die Besuche vor Ort organisieren, ich werde entsprechende Informationen erzählen, wir wollen auch gemeinsam Essen; da die Interessen aber zu unterschiedlich sind, ist eine individuelle Anreise vorgesehen (manche wollen vielleicht noch etwas länger bleiben oder schon früher anreisen), weiters bitten wir alle Reiseteilnehmer, Hotelbuchungen selbst vorzunehmen.
Auf Grund von Öffnungszeiten, Fährverbindungen etc. ist die genaue Abfolge der Attraktionen noch in Planung.
Hotels
Zu beachten ist, daß es in Triest so gut wie keine Parkplätze gibt, es ist daher empfehlenswert, ein Hotel mit Garage zu buchen. Empfehlenswert ist natürlich ein Quartier im Zentrum.
Mir bekannt:
Savoia Excelsior Palace, 1911 als „das bedeutendste und luxuriöseste Hotel Österreich-Ungarns“ gepriesen. Liegt direkt am Riva, neben dem Lloydpalast.
Info zu: Hotel Savoia Excelsior Palace Trieste
Grand Hotel Duchi d’Aosta, am Hauptplatz gelegen, gilt als das erste Haus am Platz, mir gefällt das Savoia Excelsior besser.
Info zu Grand Hotel Duchi d’Aosta
Es gibt noch viele weitere Hotels in Triest, da ich sie nicht kenne spreche ich hier keine Empfehlung aus, das Internet gibt Auskunft.
Anreise
Obwohl die zweite Bahnlinie Österreichs und die erste Gebirgsbahn weltweit die Südbahn-Strecke nach Triest ist, kann man sie heute nicht mehr durchgängig befahren. Es gibt derzeit überhaupt keine direkte Verbindung nach Triest, die Bahn kann leider nicht empfohlen werden.
Mit PKW ist die Anreise unkompliziert, Autobahnvignette für Slowenien erforderlich, Parkplatz in Triest buchen (Hotel).
Es gibt eine FLIXBUSverbindung nach Triest, z. B. am 13. 5. ab Wien Hbf. 9:25, Ankunft Triest (Autostazione) 16:10, EUR 38, wie bequem das ist, weiß ich aber nicht, bin noch nie Flixbus gefahren.
Sehenswertes in Triest
- Piazza Grande/ Piazza dell’Unità d’Italia. Hauptplatz und Zentrum der Stadt. Wichtige Paläste (auch der Lloydpalast) und das Rathaus begrenzen ihn, zum Meer hin ist der Platz offen und bietet einen schönen Blick auf die Bucht von Triest.
- Wanderung auf den Hügel San Giusto, dem römischen Zentrum. Die Kathedrale ist auf den Resten eines römischen Tempels und frühchristlicher Bauten errichtet. Sie ist aus zwei Kirchen entstanden (9. - 14. Jh.), die zusammengewachsen sind. Die beachtlichen Mosaike datieren in das 12. Jh. Wichtigster Schatz ist die Reliquie (Urne) des namensgebenden Hl. Justus.
- Besuch des Kastells, das an der Stelle der wichtigsten römischen Tempel erbaut wurde. Zu sehen sind die historischen Räume, die teilweise auch die Amtsräume des österreichischen Statthalters waren, weiters gibt es ein sehenswertes Lapidarium, das uns die Funde aus der Römerzeit zeigt.
- Rundgang über die Reste des römischen Forums.
- Besuch des römischen Theaters (von außen).
- Wanderung in die Altstadt, Besuch von Sant’Antonio Taumaturgo, von Pietro Nobile nach 1823 erbaut, größte katholische Kirche in Triest.
- Canale Grande, der zweitälteste Hafen der Stadt, aus der Zeit Maria Theresias. Seit kurzem gibt es hier auch ein Denkmal für die Kaiserin.
- Civico Museo Teatrale Carlo Schmidl, eines der bedeutendsten Theatermuseen in Europa, zeigt auch eine Sammlung von Musikinstrumenten.
- Teatro Giuseppe Verdi, 1798 von Matteo Pertsche erbaut, die zweiterfolgreichste Oper Italiens.
- Börseviertel mit der 1806 gebauten Börse und dem Denkmal Kaiser Leopolds I., der Triest sehr unterstützt hat.
- Am Südbahnhof (k.k. südl. Staatsbahn, dann k.k. priv. Südbahn) kommen wir ohnedies vorbei.
- Palazzo Revoltella. Pasquale Revoltella (1795 – 1869) war einer der bedeutendsten Unternehmer in Triest. Er war einer der ersten Aktionäre der Assicurazioni Generali und einer der Direktoren des Österreichischen Lloyd (gegründet 1833). Weiters hat er den Suezkanal mitfinanziert und war Vizepräsident der Kanalgesellschaft. Sein Palais ist jetzt ein Museum alter und moderner Kunst, sehr sehenswert sind die original erhaltenen edlen Wohnräume.
- Im Porto Vecchio, im 19. Jh. als Haupthafen erbaut, wird derzeit umgestaltet. Ein absolutes Highlight ist das Museo del Mare, das schon 8x (soweit ich mich erinnere) übersiedelt ist und nun passenderweise im Hafen eine neue Heimat gefunden hat. Es ist nicht nur ein Schiffahrtsmuseum, sondern zeigt alle Beziehungen der Stadt zum Meer. Die neuen Ausstellungen habe ich selbst noch nicht gesehen, sie sollen aber großartig und sehr umfangreich sein.
Sonntagsgottesdienst
OB Mag. Roman Fischer serbisch-orthodoxer Erzpriester, wird den orthodoxen Ordens-Gottesdienst in Triest am So., den 17. 5. 2026 um 10 Uhr in der großen serbisch-orthodoxen Kirche co-zelebrieren und uns am Schluss direkt ansprechen, danach gehen wir in der Pizzeria um die Ecke Mittagessen, bevor wir unsere Rückreisen antreten.
Sehenswertes in der Umgebung
Im Umfeld von Triest gibt es eine Vielzahl an absolut besuchenswerten Orten, doch wird uns nur für Weniges Zeit bleiben.
Zwei Vorschläge
- Miramar, das Zauberschloss von EH. Ferdinand Max, der Flottenkommandant war, aber als Kaiser von Mexiko ein trauriges Ende fand. Das Schloß hat er nie fertig gesehen. Neben den Wohn- und Repräsentationsräumen ist auch der wunderbar gestaltete Park ein absolutes Highlight.
Nicht am Besuchsprogramm, als Ergänzung:
- Altstadt von Muggia. Im Gegensatz zum naheliegenden Triest ist Muggia typisch venezianisch. Nicht so quirlig wie Triest, eher gemütlich, mit netten kleinen Gassen und einer Kirche aus dem 13. Jh. Von Triest mit dem Schiff in ca. ½ Stunde erreichbar.
Terminlich nicht unterzubringen, aber ein Tip für jene, die noch länger bleiben können:
- Grotta Gigante, die größte Tropfsteinhöhle der Welt (wenn man den größten einzelnen Raum als Maßstab nimmt; bezieht man sich auf das gesamte Höhlensystem ist die Adelsberger Grotte die größte).
- Schloss von Duino. Im Besitz der Familie Thurn und Taxis, sehr malerisch, gute Sammlung von Musikinstrumenten, Erinnerung an Rilke, Spazierwege an der Küste.
Weiterer Hinweis
- Es kann auch eine Oper besucht werden. im Teatro Verdi gibt man vom 8. - 24. Mai 2026 Roméo et Juliette (Romeo und Julia), Gounod. Wir (Georg&Roswitha Schaller) haben für 14. 5. Opernkarten gekauft.
Wer Karten möchte kann sie unter https://www.teatroverdi-trieste.com/en/tickets/ bestellen, sollte sich aber nicht viel Zeit lassen.