Illustrioribus et nobilitati

Es ist unser Gelöbnis, gegen das achtfache Elend - Krankheit und Verlassenheit, Hunger und Heimatlosigkeit, Lieblosigkeit und Schuld, Unglaube und Gleichgültigkeit - anzukämpfen. Es tritt in den Epochen der Geschichte in unterschiedlichen Formen auf. Jede Generation von Ordensrittern muss laufend festlegen, wie sie den Kampf in ihrer Zeit führt.

Die Zukunft Europas - ist unsere Zivilisation dem Untergang geweiht?

Welche Ziele verfolgen Politik, internationale Lobbyisten und Medien?         16. Sommerlicher Arbeitskonvent in Passau

Am Morgen des Freitag, 26.08.2016, eröffnete Gouverneur Prinz Gundakar von und zu Liechtenstein den 16. Sommerlichen Arbeitskonvent im Bildungshaus Spectrum-Kirche auf Mariahilf in Passau mit Anfragen zum Wesen von Europa und dessen Geist.

 

Der zentrale Punkt seiner Rede war ein Bekenntnis, wie es einem christlichen Ritterorden gut ansteht. Auf die Frage: Was ist Europa spirituell?, gab er die Antwort: Es ist das Christentum. Jesus Christus ist nicht einfach ein Religionsgründer, sondern der Heiland. Von daher hat Europa eine Hochkultur geprägt und exportiert.

 

Wo aber steht Europa heute – und morgen? Die ursprünglich gute Idee der EU sei pervertiert worden.

 

Ordenskanzler Graf Peter zu Stolberg-Stolberg sagte in seiner Begrüßung programmatisch für die Tagung: "Wir dürfen nicht wegschauen angesichts der Probleme. Daher zur Sache. Ist der Status quo Europas nascendi oder stehen wir vor einer geistigen Wende?"...

Hier können Sie den kompletten Bericht vom Konvent von MMag. Wolfram Schrems als PDF-Datei herunterladen:

Bericht Arbeitskonvent 2016
AOvStG 2016 Arbeitskonvent KURZFASSUNG.p
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Der Inn in Passau
Der Inn in Passau

Ordensabend am 20. Juni 2016

 

Zum Thema

 

Kapitalismus ja? Liberalismus nein?

Eine Analyse über Ursachen und Zustände in der Welt von heute

 

referierte am Abend des 20. Juni 2016 in den Räumen des St. Johanns Clubs am Schubertring 4, 1010 Wien, der ungarische Wirtschaftsphilosoph

Prof. Dr. Endre Bárdossy.

 

Anklagend hielt Bárdossy fest, dass Liberté, Égalité, Fraternité kein Goldenes Zeitalter einläuteten, sondern begannen, die Moral von der Rationalität loszulösen, bekanntlich mit verheerenden Konsequenzen.

 

Auguste Comte, Thomas Robert Malthus, John Maynard Keynes und Friedrich August von Hayek wurden dafür in den Zeugenstand gerufen. Die einzelnen Segmente der Verhandlung drehten sich dann um die Eckpunkte eines nicht unleidenschaftlichen Plädoyers, das dennoch um Objektivität bemüht war. Hier einige Hauptpunkte bzw. Thesen des Referenten (für nähere Informationen kontaktieren Sie gerne die Ordenskanzlei):

 

  • Liberalismus und Sozialismus sind eineiige Zwillinge der Aufklärung
  • Im ideologischen Puzzle passen Kapitalismus und Liberalismus niemals zusammen
  • Präzisierung des kontinentalen Liberalismus ist nötig
  • Liberalismus und Sozialdarwinismus
  • Die Lehrschrift von Johannes Paul II. "Centesimus annus" (1991)
  • Wer liefert die Fundamente einer umfassenden Erneuerung?
    • Kapitalismus versus Kreislaufwirtschaft
    • Marktwirtschaft versus Plan- bzw. Befehlswirtschaft
    • Katholizismus versus Liberalismus

Eine angeregte Diskussion bildete den Abschluss des thematischen Teils.

 

Mit über 40 Besuchern war der Abend überdurchschnittlich gut besucht. Der Alte Orden vom St. Georg durfte einige neue Gäste begrüßen, und auch der informelle, gesellschaftliche Teil des Abends war geprägt von fröhlicher Stimmung, netten Begegnungen und anregenden Unterhaltungen.

 

Hier geht es zur Bildergalerie vom Ordensabend

(aus datenrechtlichen Gründen nur für Ordensmitglieder zugänglich):

Feierlicher Ordenskonvent am 23. April 2016

Der jährliche Feierliche Ordenskonvent am Samstag nächstens dem St. Georgstag (23. April) ist der festliche Höhepunkt des Ordensjahres mit der Aufnahme neuer Ordensritter, gemeinsamem Gottesdienst bzw. Messe, und Diner mit Ehefrauen und Gästen mit Ehrungen von Ordensrittern und Festprogramm.

In diesem Jahr gab es ein buntes, fröhliches, kommentiertes Musikprogramm eines hochbegabten Duetts an der Violine und dem Akkordeon.

 

Hier finden Sie Fotos vom Ordenskonvent

(aus datenrechtlichen Gründen nur für Ordensmitglieder zugänglich):

Weihnachtsfeier 2015

Großer Andrang beim Ordensabend mit Buchpräsentation, Vortrag von Dr. Michael Nebehay, und Bildbetrachtung von HW Dr. Manfred Müller

Mit über 60 Anwesenden ausgezeichnet besucht war der weihnachtliche Abend des Alten Ordens vom St. Georg am 21. Dezember 2015. Die Ordensritter und ihre Gäste erwartete ein abwechslungsreiches Programm:

 

Nach der Begrüßung stellte Kanzler Peter Graf zu Stolberg-Stolberg etliche Titel vom eigens aufgebauten Büchertisch vor, auch Vizekanzler Kurt Igler präsentierte zwei Werke - sinnvolle letzte Geschenke für den weihnachtlichen Gabentisch. 

Der Allgemeinmediziner Dr. Michael Nebehay aus Gmunden sprach über seine Erfahrungen mit "Flüchtlingen" bzw. Zuwanderern in verschiedenen Erst­aufnahmelagern. Eine Kernaussage dabei war, Auf die Pflicht, not­dürftigen Menschen zu helfen, nicht zu vergessen. Er warf auch die kriti­sche Frage auf, ob und wo die christliche Nächstenliebe angesichts der nicht absehbaren, kaum noch zu bewältigenden Zahl von Migranten enden müsse. In der folgenden Debatte gab es starke Statements dazu, die wiederum heftige Diskus­sionen in unserer Denkwerkstatt auslösten.

  

Kurzfassung des Referates von Dr. Nebehay

 

Den Höhepunkt des Abends bildete die weihnachtliche Bildbetrachtung von Hochwürden Dr. Manfred Müller aus Wien über das Meisterwerk Rogier van der Weydens "Anbetung der Könige". Gekonnt arbeitete er die vielfachen Kontraste dieses erstaunlichen Gemäldes heraus, nicht zuletzt zwischen den prunkvoll gekleideten Königen und dem nackten, kleinen Jesuskind. Und dennoch bildet dieser die Mitte des Bildes, ja gerade in seiner Erniedrigung als menschgewordener Sohn Gottes wird er zur Mitte, zur Zentralgestalt dieser Welt, vor dem die Könige dieser Welt staunend und anbetend ihre Knie beugen.

 

Detaillierterer Bericht zur Bildbetrachtung

 

 

 

 

Zur Bildergalerie der Weihnachtsfeier

(Mitgliederbereich)

Zur Bischofssynode im Oktober 2015

Alter Orden vom St. Georg fordert bei seinem Arbeitskonvent 2015 in Burghausen klare Richtlinien anstatt weichen Zeitgeist

Der bereits 15. Sommerliche Arbeitskonvent des Alten Ordens vom St. Georg (www.aovstg.org) fand heuer von 27. - 30. August im malerischen Burghausen, Bayern, zum Thema EHE UND FAMILIE statt. Dies lockte eine Rekordzahl von 80 bis 90 Personen, großteils Akademikern, aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Slowakei, Italien und den USA an, darunter auch eine Reihe interessierter Studenten. Dabei setzte sich die generelle Meinung durch, daß der Weltepiskopat unter der Führung des Bischofs von Rom (Papst Franziskus) den laxen, zeitgeistigen Zuständen mit klaren, eindeutig formulierten Richtlinien, im Einklang mit der christlichen Lehre, entgegentreten müsse.

 

Ordensgouverneur Prinz Gundakar von und zu Liechtenstein bedankte sich in seiner Begrüßung zunächst bei den Referenten. Er stellte klar, daß die Ehe ein von Jesus Christus eingesetztes Sakrament ist, daß sie unauflöslich ist und dazu eingesetzt, heilig zu leben und die Kinder christlich zu erziehen. Derzeit herrscht ein heil-loses Durcheinander, aber das Sakrament ist gerade dazu da, zum Heil hinzuführen. Unsere Aufgabe ist es zu beten, daß die Synode zu akzeptablen Schlußfolgerungen komme. Es sei wichtig, daß Mittel gefunden werden, den Institutionen Ehe und Familie erneut ihre angestammte naturrechtliche Bedeutung zu verleihen.

 

Ordenskanzler Graf Peter zu Stolberg-Stolberg begrüßte speziell die anwesenden Studenten und noch Unverheirateten mit der Bemerkung, daß dieses Symposium als Bewußtseinserweiterung für die höchst komplexe Bedeutung von Ehe und Familie speziell für sie von Nutzen sein kann, während die meisten, schon reiferen Anwesenden auf eigene positive, wie negative Erfahrungen zurückblicken können und müssen, was ihre Eheversprechen, Ehepartner, gemeinsame Kinder und ihre mehr oder weniger gelungenen Rollen im Familienleben angehen.


Dann führte er in das Thema ein, indem er den Untertitel des Symposiums „Was dürfen gläubige Christen von der Bischofssynode erwarten?“ erklärte...

 

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Vom Nationalstaat zur Supranationalität?

Ein volles Haus und intensive Diskussionen beim 14. Sommerlichen Arbeitskonvent des Alten Ordens vom St. Georg in Passau

Der Alte Orden vom St. Georg, genannt Orden der vier römischen Kaiser, führte vom 28.08. bis 31.08.2014 bereits zum 14. Mal seinen sommerlichen Arbeitskonvent durch, und wie 2013, in den Räumlichkeiten des diözesanen Bildungshauses spectrumKIRCHE auf Mariahilf in Passau.


Thematisiert wurde der hochaktuelle und brisante Fragenkomplex:


Vom Nationalstaat zur Supra-Nationalität?

Auswirkungen der Globalisierung auf regionale Traditionen

und christliche Identität


In seiner Begrüßungsansprache ging Ordensgouverneur Prinz Gundakar von und zu Liechtenstein auf die Relevanz des Themas ein. Die Bekämpfung der Heimatlosigkeit, als eines des achtfachen Elends, ist ja Teil der Ideale dieses christlichen Ritterordens.


Ordenskanzler Peter Graf zu Stolberg-Stolberg betonte in seiner Einführung die Dynamik des Themas. Das Rittertum ist unser Ideal. Es versucht, Standards zu setzen, die man imitieren kann. Es stammt im Prinzip von der Gelehrsamkeit der mittelalterlichen Klöster, die Inseln der zivilisatorischen Hochkultur in einem barbarischen Umfeld waren.


Der erste Vortrag lautete "Zwischen Globalisierung und säkularer Sabotage – Der Nationalstaat als 'gefährdete Lebensform'" und wurde vom emeritierten Bayreuther Univ.-Prof. Dr. Thomas Bargatzky (Ethnologe, Altamerikanist, Philosoph, Feldforschungen und zahlreiche Publikationen) gehalten...


Hier können Sie den Bericht weiterlesen


Wahrheit - oder ist alles relativ?

Mehr als 60 Teilnehmer beim 13. Sommerlichen Arbeitskonvent des Alten Ordens vom St. Georg in Passau

Begrüßung durch Gouverneur Prinz Gundakar von und zu Liechtenstein
Begrüßung durch Gouverneur Prinz Gundakar von und zu Liechtenstein

„Was ist Wahrheit?“ fragte einst Pilatus. Er wartete die Antwort nicht ab. Es war die zynische Überheblichkeit des römischen Imperiums und dessen relativistischer Staatsdoktrin, die diese Frage aufwarf, aber an der Antwort letztlich nicht interessiert war.

 

Sehr wohl an der Beantwortung dieser Frage von höchster Wichtigkeit und Aktualität interessiert waren jene mehr als sechzig, aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden angereisten, Ordensmitglieder und ihre Angehörigen sowie Gäste und Freunde des Ordens aus vielen Berufen und Fachrichtungen, die sich vom 29. August bis zum 1. September im Bildungshaus spektrum-KIRCHE im bayerischen Passau einfanden.

 

Unter dem Vorsitz des Gouverneurs, Prinz Gundakar von und zu Liechtenstein, und unter der Moderation des Ordenskanzlers, Graf Peter zu Stolberg-Stolberg, der mahnte, dass die Zivilisation zusammenbricht, wenn die Wahrheit verschwindet, wurden in vier Vorträgen verschiedene Aspekte der Wahrheitsfrage profund vorgetragen und diskutiert.

 

Den Eröffnungsvortrag hielt Prof. Dr. Thomas Stark, Philosophieprofessor an der philosophisch-theologischen Hochschule St. Pölten und an der philosophisch-theologischen Hochschule Benedikt XVI. im Stift Heiligenkreuz bei Wien. Die Grundaussage wird schon im Titel ausgesprochen: Wahrheit im Verhältnis zu Gut und Schön – Nur das Wahre ist das Gute, nur das Gute ist das wahrhaft Schöne.

 

Die gesellschaftliche Relevanz eines richtigen und wirklichkeitsgemäßen Denkens wurde auch an der Darstellung von dessen Gegenteil deutlich: Die Schweizer Psychologin Dr. Judith Barben sprach über Spin-Doctors und manipulative Psychotechniken - Vertuschung der Wahrheit im Dienste der Macht.

 

Nach der hl. Messe in der nahegelegenen Klosterkirche der Pauliner und dem gemeinsamen Frühstück begann der zweite Tag mit dem Vortrag des US-amerikanischen Historikers Dr. John C. Rao von der St. John’s University, New York, zum Thema Das Drama der Wahrheit auf der Bühne des modernen Lebens – Katholisches Christentum als Alternative zur globalen Reise ins Nichts. In der Fülle an historischen Namen, Daten und Zusammenhängen bildete die Kritik der Krise der „modernen“ Welt den Roten Faden.

 

Den geistigen Schlusspunkt des Arbeitskonvents setzte der Professor für Philosophie und Religionswissenschaft an der Theologischen Hochschule Basel, Dr. Harald Seubert, mit seinem profunden Referat Wahrheit und Freiheit – Theologisch-philosophische Überlegungen zu den Fundamenten unserer Kultur. Seubert ging explizit auf die Pilatus-Frage „Quid est veritas?“ ein und charakterisierte sie als Symbol der Gleichgültigkeit gegenüber der Wahrheit durch die römische Weltmacht.

 

MMag. Wolfram Schrems, katholischer Theologe und Philosoph:

„Die Tagung kann als großer Erfolg gewertet werden. Der Veranstalter hat sich mit der Auswahl der Referenten und den anspruchsvollen Diskussionen als ernstzunehmende Stimme in den geistigen Auseinandersetzungen der Gegenwart erwiesen…

‚Quid est veritas? – Was ist Wahrheit?‘ Das war die zynisch-herablassende Frage des Pilatus. Er hätte die Antwort hören können. In dieser Frage ist die Antwort gleichsam enthalten, da sich aus den Buchstaben dieses Satzes ein Anagramm bilden lässt: „Est vir qui adest. – Es ist der Mann, der hier ist (Jesus Christus).“

 

Gekürzte Fassung des Berichts über den Konvent von Wolfram Schrems.

Eine schriftliche Publikation der Vorträge ist in Planung.

Hier können Sie den gesamten Bericht herunterladen:

Bericht Passau MMag Wolfram Schrems.pdf
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Bildergalerie

Arbeitskonvent in der Abtei Niederaltaich/ Bayern: Ein voller Erfolg

Vom 30. August bis 2. September 2012 fand der bereits 12. Arbeitskonvent des Alten Orden vom St. Georg (AOvStG), diesmal im Gäste- und Tagungshaus St. Pirmin der bayerischen Benediktinerabtei Niederaltaich bei Deggendorf, statt. Knapp 60 Teilnehmer hörten spannende und zum Teil kontroverse Vorträge und Debatten rund um die beiden Tagesthemen "Naturrecht vs. Rechtspositivismus" (Freitag) mit den Referenten Prof. Wolfgang Waldstein, Weihbischof Andreas Laun und Mag. Thomas Windhöfel, bzw. "Wirtschaftspolitik und Europäische Krise" (Samstag) mit Vorträgen von Doz. Friedrich Romig, Prof. Wilhelm Hankel und Prof. Bernhard Felderer. Der gelösten und fröhlichen Atmosphäre tat das dennoch keinen Abbruch, saßen die Diskutanten doch bis spät in die Nacht im gemütlichen Klosterkeller zusammen und setzten dort den persönlichen Austausch fort...

Artikel der Autorin Gräfin Monika Metternich über den Arbeitskonvent

in Die Tagespost vom 6.9.2012

Metternich Naturrecht
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Bildergalerie

Über den Alten Orden vom Sankt Georg

Die Ordensritter verstehen sich als Glieder einer dem Ideal des "miles christianus" verpflichteten, traditionsbewussten und zugleich zukunftsorientierten Denkwerkstatt, die im Spannungsfeld gesellschaftspolitisch richtunggebender Themen zur wahrheitsgetreuen Meinungsbildung beiträgt.

NEU: MITGLIEDERBEREICH

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