Als Alter Orden vom St. Georg, genannt Orden der Vier Römischen Kaiser, sind wir eine Gemeinschaft von Herren, die nach wahrem Adel der Gesinnung sowie unter strikter Wahrung des Rechtsgedankens ritterlichen Idealen und Werten nachgehen, wie der Pflege der christlich-abendländischen Kultur.
Wir treten ein für die unveräußerliche Würde des Menschen als Ebenbild Gottes und versuchen zu jeder Zeit gegen die Wurzeln und Auswirkungen von Lieblosigkeit und Gleichgültigkeit zu kämpfen. Dazu gehört auch ein caritatives Engagement.
Wir versuchen deshalb für die rechtlichen und staatlichen Rahmenbedingungen einzutreten, die für den Einzelnen eine menschenwürdige Vollendung im Bewusstsein seiner Pflicht und freier, verantwortlicher Gewissensentscheidung ermöglichen und gewährleisten.
Als realistische Christen wissen wir, dass wir zu dieser Entwicklung beitragen können, weil große gesellschaftliche Änderungen das Ergebnis von kleinen und mutigen Entscheidungen im täglichen Leben sind.
St. Georgs-Ritter aus mehreren europäischen Ländern treffen einander regelmäßig zu Ordensabenden mit gemeinsamem Dîner im Zentrum von Wien. Nach einem freundschaftlichen Gedankenaustausch beim Empfang mit Drinks findet auch meist ein Vortrag zu einem gesellschaftspolitisch relevanten Thema statt. Anschließende moderierte Diskussionen tragen zur freien Meinungsbildung effektiv bei.
Entsprechend unserem Profil als Denkwerkstatt findet jährlich Ende August ein zweitägiger Sommerlicher Arbeitskonvent statt, bei dem ebenso relevante Themen mit fachlich fundierten Referenten abgehandelt werden.
Höhepunkt des Ordensjahres bildet der Festliche Konvent, der am Wochenende um den Gedenktag des Hl. Georg (23. April) in Wien im festlichen Rahmen stattfindet.
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