Prof. Dr. Heino FALCKE (Entdecker der Schwarzen Löcher)
Über die Weite des Himmels
Zu diesem umfassenden Thema referierte als Erster der 1966 in Köln geborene und an der Radboud-Universität (Nijmegen) lehrende Prof. Dr. Heino Falcke "Über die Weite des Himmels" und das Verhältnis von Fides et Ratio (Glaube und Vernunft) am Beispiel seines professionellen Faches - der Astronomie (Sternenkunde).
"Seit Menschengedenken," so Falcke, "wenden wir unseren Blick hinauf zum Himmel und versuchen, die Welt und das Leben zu verstehen." Während früher die Antworten auf die großen Fragen sprichwörtlich "in den Sternen geschrieben" standen, erforsche er die Geschichte und das Funktionieren des Universums. Dabei beschrieb er, wie er in einer nie dagewesenen Gemeinschaftsleistung mit seinen internationalen Kollegen die ganz Welt in ein riesiges Teleskop verwandelt hatte, um so dem größten Rätsel des Universums, einem sogenannten Schwarzen Loch ins Auge schauen, es bildlich festhalten und beweisen zu können, was dem Astrophysiker schließlich am 10. April 2019 gelungen war. In seiner Video-unterstützten Erzählung, nahm er uns humorvoll mit auf eine persönliche und wissenschaftlich einzigartige Reise, welche das scheinbar Unmögliche möglich machte, wie uns der hochdekorierte Radioastronom ausführlich erklärte. Trotz oder gerade als Wissenschaftler von Weltrang, forsche er weiter an den Grenzen von Raum und Zeit und sei sicher, dass es im Weltall noch viel über Gott und die Welt und uns selber zu erfahren gibt, weshalb er gläubiger und aktiv praktizierender Christ geblieben ist.