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Arbeitskonvent 2019

Das Kapitel bittet

Ordensritter und ihre Ehefrauen

sowie interessierte Freunde
zum

Alljährlichen Arbeitskonvent

 

Wie alle Jahre, so halten wir auch dieses Jahr wieder unseren Arbeitskonvent ab – es wird der bereits 19. werden. Die Veranstaltung findet heuer wieder einmal im hübschen bayerischen Burghausen statt, der Grenzstadt zu Österreich. Nähere Informationen über Unterkunft und Anmeldung sowie Vortragende und Inhaltsangaben ihrer Referate werden noch bekannt gegeben.

Programm:

19. Arbeitskonvent des Alten Ordens vom St. Georg

D 84489 Burghausen, Spitalgasse 207
Donnerstag, 29. August bis Sonntag, 1. September 2019

Donnerstag, 29. August 2019 abends:

Ankunft und Empfang im Haus der Begegnung

Freitag, 30. August 2019:

Tagung zum Thema „Die Digitale Revolution und Künstliche Intelligenz – Was steht uns bevor?“

09.30: Walter Lukner, GF Payback Austria: Elemente der digitalen Revolution, Neusprech-Begriffe, Steuerung des Kaufverhaltens, effizientes Marketing online per App, Bonuspunkte, mobil.

11.00: Dr. Sebastian Wieser, Gründer, größte europ. B2B Plattform, Mercateo: Was sind elektronische Business-Plattformen, was ist und was kann Künstliche Intelligenz (nicht), Europa u. Globalisierung.

15.10: Gerfried Stocker, GF der Ars Electronica: Was ist Künstliche Intelligenz? Bringt uns die industrielle Revolution 4.0 die größten sozialen und gesellschaftlichen Veränderung der Geschichte?

15.50: Prof. DDr. Matthias Beck, EDW: Chancen für christliche Ethik im Prozess der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz? Ein kritischer Blick durch Generationen und Gesellschaftsschichten.

17.30: Podiumsdiskussion zwischen den Referenten und mit dem Publikum, Impuls-Referate von Teilnehmern mit moderiertem Meinungsaustausch.

Samstag, 31. August 2019:

Tagung zum Thema „Die neue Seidenstraße nach oder von China – Chancen und Risiken für Europa“

09.30: Dr. Christoph Pesau, Institut für Sinologie der Univ. Wien: China verstehen lernen, historisch, kulturell, sozial, um China in allen Disziplinen weltpolitisch zu erfassen.

11.00: Thierry Baudet, Jurist, Philosoph, Parteigründer (Forum voor Democratie), im niederländ. Parlament: Die Welt von morgen – Globale Finanz, China und die traurige Rolle Europas.

15.05: Dr. Vladislav Belov, Politologe der Russischen Akademie der Wissenschaften: Russland und die chinesische Belt & Road Initiative, BRI. Gibt es gemeinsame Interessen oder Konfrontation? Erleben wir eine schleichende Sinologisierung?

17.00: Podiumsdiskussion zwischen den Referenten und mit dem Publikum, Impuls-Referate von Teilnehmern mit moderiertem Meinungsaustausch, Zusammenfassung mit Kernaussagen

Sonntag, 1. September 2019

Kulturprogramm, gemeinsames Mittagessen, Heimfahrt

Wir stehen bei Rückfragen gerne zur Verfügung, wünschen Euch erholsame Sommertage und verbleiben in der Hoffnung, Euch in Burghausen begrüßen zu können!

Orgelkonzert Juni 2019

Das Kapitel bittet

interessierte Ordensritter und ihre Ehefrauen

sowie Freunde und Begleitung

zum

Orgelkonzert

 

Samstag, 29. Juni 2019
19.30 Uhr
Pfarrkirche „Hl. Franz von Assisi“   (ein dunkelroter Backsteinbau am Gürtel)
1080 Wien, Uhlplatz (am oberen Ende der Florianigasse)
Öffentlich: U6-Station Josefstädter Straße

Wie man weiß, besteht unsere weltliche Ordensgemeinschaft aus vielen unterschiedlich ausgerichteten, begabten und entsprechend talentierten Mitgliedern in allen Bereichen der öffentlichen und privaten Arbeitswelt. Interessanterweise haben wir auch einen Orgelbauer unter uns, der sich mit seinen Händen und Fingern virtuos über die Manuale bewegen und die entsprechenden Register ziehen kann.

Peter Maria Kraus

spielt eigene Werke
an der von ihm gebauten größten Orgel Wiens

Canzona am dritten Ton im italienischen Spätrenaissancestil (komp. 1982)

Fuge d-moll im klassizistischen Stil (komp. 1978)

Toccata d-moll im norddeutschen Stil (komp. 1995)

Große Orgelphantasie über den Heiligen Georg

Eintritt: Wir bitten um Ihre geschätzte großzügige Spende für soziale Projekte des Alten Ordens vom St. Georg!

Für den Anschluss an das ca. 1-stündige Konzert haben wir im nahe gelegenen ‚Prinz Ferdinand‚ (Restaurant), 1080 Wien, Bennoplatz 2, zum gemeinsamen Essen und Trinken Tische reserviert.

Ordensabend Juni 2019

Das Kapitel bittet

Ordensritter und ihre Ehefrauen

sowie interessierte Freunde und Aufnahmewerber
zum

Geselligen Ordensabend


Montag, 24. Juni 2019
St. Johanns Club, 1010 Wien, Schubertring 4/25 (im 2. Stock, Lift)
18.30 Empfang mit Drinks
19.00 Begrüßung
19.15 Vortrag und Diskussion
20.00 Gemeinsames Dîner, open end

Es ist uns eine große Freude, Euch zum nächsten Ordensabend, dem letzten in der ersten Jahreshälfte, einzuladen. Die Veranstaltung findet diesmal nicht am 3. sondern erst am 4. Montag des Monats statt, da wir danach in die ohnehin lange Sommerpause gehen.

Als Vortragenden dürfen wir Prof. Mag. Manfred Skorjanetz-Vollmoeller gegrüßen, der seit der 1. Verleihung des Thomas Morus Preises im Juni vergangenen Jahres an fast allen Ordensabenden teilnahm. Er hat eine historisch interessante Arbeit geschrieben, mit deren durch Bildmaterial unterstützter Präsentation er sich unserer Ordensgemeinschaft vorstellen will:

La Casa de Austria

Die Spanischen Habsburger

Mit Beginn der Neuzeit (1492) konnte die fast 800 Jahre dauernde Reconquista der Iberischen Halbinsel, also die Rückeroberung Spaniens von den Mauren, erfolgreich abgeschlossen werden. Ausschlaggebend dafür waren die Katholischen Könige, speziell Ferdinand II. von Aragón und seine Frau, Isabel von Kastilien, welche Granada, die Hauptstadt des arabischen al-Andalus, einnahmen.

Der Einstieg der Habsburger erfolgte durch die Politik des heuer vor 500 Jahren verstorbenen Kaisers Maximilian I. (der letzte Ritter), verheiratet mit Maria von Burgund, der seinen Sohn Philipp (der Schöne) mit der Erbprinzessin Johanna (die Wahnsinnige) von Kastilien vermählte.

Dann kam Maximilians Sohn, Carlos I (Primero), bei uns Karl V. (Bruder Ferdinands I. von Österreich), der nach dem quasi muslimischen Trauma an der mittelalterlichen Inquisition zwecks Reinhaltung des Heiligen Glaubens (Santa Fe) festhielt. Gegen die verschiedenen Stadtgemeinschaften (wie in Toledo, Salamanca, Segovia, Zamora, …) konnte Carlos I auch das absolute Königtum festigen.

Ihm folgte der geistesschwache und kinderlos gebliebene Carlos II (auch El Hechizado (der Verhexte) genannt) und hielt die Habsburger Linie in Spanien an der Macht. Nach seinem Tod im Jahr 1700 begann der spanische Erbfolgekrieg mit den Bourbonen, welcher das Ende des in Spanien regierenden Casa de Austria einläutete.

Maria Theresias Vater, Kaiser Karl VI., gelang zwar die kurzfristige Eroberung von Barcelona, wodurch er sogar einmal als König durch Madrid paradierte, er war aber Zeit seines Lebens darüber gekränkt, nicht mehr Carlos III zu sein. Unberechtigterweise führte er den Titel ‚Spanischer König‘ bis 1718, als der spätere effektive König Carlos III de Borbón y Farnesio bereits 2 Jahre alt war.

An diesem Abend werden wir auch eine Vorschau auf den bereits 19. Arbeitskonvent geben, der im heurigen Jahr von Donnerstag Abend, 29.8.2019 bis Sonntag Mittag 1.9.2019 stattfindet .

Wir freuen uns auf die historischen Betrachtungen des hispanophilen Prof. Skorjanetz-Vollmoeller sowie auf viele gute Gespräche und Diskussionen.

Ordenscafe Mai 2019

Der Alte Orden vom St. Georg lädt herzlich

Ordensritter und ihre Ehefrauen

sowie interessierte Freunde und Begleitung

zum

Ordens-Café

 

Wieder einmal nähern wir uns dem letzten Mittwoch im Monat und laden Euch und Eure Ehefrauen und auch Begleitung deshalb herzlich ein zum Ordens-Café – diesmal wieder im Freien, außer es regnet an diesem Tag. In diesem Fall sehen wir uns, wie gehabt, im Dorotheum-Café.

Mittwoch, 29. Mai 2019
16 – 18 Uhr

Bei Schönwetter:
Im Garten des Café Meierei
1010 Wien, Volksgarten 1, Nähe Ballhausplatz und Theseus Tempel

Bei Schlechtwetter:
Im Dorotheum-Café

1010 Wien, Dorotheumgasse 17, im 2. Stock des Auktionshauses

Wir sehen dem Tag entgegen in freudiger Erwartung der guten Gespräche, draußen in der grünen Natur – endlich ohne kalten Wind.

Ordensabend Mai 2019

Das Kapitel bittet

Ordensritter und ihre Ehefrauen

sowie interessierte Freunde und Aufnahmewerber
zum

Geselligen Ordensabend


Montag, 20. Mai 2019
St. Johanns Club, 1010 Wien, Schubertring 4/25 (im 2. Stock, Lift)
18.30 Empfang mit Drinks
19.00 Begrüßung
19.15 Vorträge und Diskussion
20.00 Gemeinsames Dîner, open end

Im Rückblick auf den festlichen Konvent im April 2019, bei welchem Ordensgouverneur Prinz Liechtenstein sechs um Aufnahme werbende Novizen als Ordentliche Ordensbrüder proklamiert und aufgenommen hat, holen wir diesmal die Selbstvorstellung eines im Februar verhinderten Kandidaten nach, nämlich die von Dr.med. Michael Winter, Arzt in Regensburg.

Trotz des angenommenen Untergangs des sozialistischen Kommunismus und der überwundenen Auswüchse des Kapitalismus bleibt die Hoffnung auf effektiven Konservatismus fraglich. Zumal der Begriff erst kürzlich 200 Jahre alt geworden ist, meint der junge Arzt, es sei höchste Zeit für eine wahre Begriffsbestimmung dessen, „was immer gilt“. Das klingt so, wie der einstige Bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß, der anmerkte: Konservativsein heißt, an der Spitze des Fortschritts zu stehen.“ Dr. Michael Winter stellt die kritischen Fragen:

Was ist konservativ?

Ist der Begriff in die Jahre gekommen? Oder gar seine Inhalte?

Wir verbleiben in Vorfreude auf einen spannenden Vortrag und freuen uns auf einen gemütlichen Abend im eleganten St. Johanns Club.

Ordenskonvent 2019

Einladung und Programm


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Konvent-Wochenende


Illustrioribus et Nobilitati


Samstag, 13. April 2019

Die folgenden Veranstaltungen sind nur für Ordensritter zugänglich

09.00 Eröffnung Konvent
Hotel Astoria, Raum Führich
1010 Wien, Führichgasse 1, Ecke Kärntnerstraße

09.30 Sitzungsbeginn
Hotel Astoria, Raum Führich

12.00 Mittagsbuffet
Hotel Astoria, Sitzungsraum und Barbereich

Ab nun Ordensritter mit Damen und alle Gäste

16.00 Hl. Messe
zelebriert von Pater Mag. Felix Selden C.O
Priester des Oratoriums des Hl. Philipp Neri
mit feierlicher Angelobung der neuen Ordensbrüder
St. Anna Kirche
1010 Wien, Annagasse 3b

17. 30 Empfang mit Drinks
Hotel Astoria, Barbereich
1010 Wien, Führichgasse 1

Gruppenfoto aller anwesenden St.Georgs-Ritter im Führich Raum

19.00 Begrüßung durch den Ordensgouverneur
Hotel Astoria, Festsaal

Kurzvorstellung der neuen Ordensbrüder

Ehrung der Jubilare und verdienten St.Georgs-Ritter

19.30 Klassisches Impuls-Konzert
Drei junge Musiker spielen Werke von Bach, Saint Saëns, Chopin und Fritz Kreisler
Klavier: Vincent Gatke, Violine: Maxim Tzekov, Violoncello: Jing Gatke

20.00 Eröffnung des Buffets

Gemeinsames Gala-Dîner

Abend mit Open End

Dress Code:
Herren: Frack, Smoking (Halskreuz), dunkler Anzug (Miniatur), Uniform (Halskreuz, Volldekoration)
Damen: elegant (nicht bodenlang)

Einlass nur nach Voranmeldung und im passenden Dress Code!

Sonntag, 14. April 2019

Gemeinsam Kultur erleben – der Familientag des St. Georgs-Orden

Ordensritter mit Damen, Familien und Freunden

10.00 Treffen vor der Albertina, Einführung
Eingang, oben
1010 Wien, Albertinaplatz 1
Einführung in die Geschichte des barocken Palais der Habsburger sowie in jene der Kunstsammlung von Herzog Albert von Sachsen-Teschen

10.30 Besuch der Ausstellung „Rubens bis Makart“
mit professioneller Führung
Gezeigt werden die bedeutendsten, über Jahrhunderte von den Fürsten von Liechtenstein erworbenen Meisterwerke, u.a. eben von Peter Paul Rubens, Quentin Massys, Arcimboldo, Adrian de Vries, Cornelis van Haarlem, Canaletto bis hinauf ins Biedermeier mit Rudolf von Alt, Friedrich Gauermann, Ferdinand Waldmüller und schließlich Hans Makart im Historismus.
Entgegen ihrer ursprünglichen Funktion als passende Wandbehänge in Schlössern und Palais sind die Werke hier in moderner Konzeption unchronologisch angeordnet, dafür thematisch, oft in sich, gezielt widersprüchlich positioniert und sowohl räumlich, als auch von Technik und Beleuchtung her, beeindruckend präsentiert.

Ab 12.00 Gemeinsames Mittagessen
gleich unterhalb der Albertina im bekannten Augustinerkeller
(eigener Raum, im Lokal ganz hinten)
Tischreservierung unter „St. Georgs-Orden“
1010 Wien, Augustinerstr.1 (Albertinaplatz)

Anmeldungen zu den Veranstaltungen sind erbeten bis 10.04.2019 an:

Ordenskanzlei: A-1040 Wien, Frankenberggasse 13/14
Mobil: +43 (0)664 326 2932
Tel: +43 (0)1 478 4061
E-Mail: peter.stolberg@chello.at

Wir freuen uns auf einen der Höhepunkte des Ordensjahres in gewohnt festlichem Rahmen!

Ordensabend März 2019

Das Kapitel bittet

Ordensritter und ihre Ehefrauen

sowie interessierte Freunde und Aufnahmewerber
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Geselligen Ordensabend


Montag, 18. März 2019
St. Johanns Club, 1010 Wien, Schubertring 4/25 (im 2. Stock, Lift)
18.30 Empfang mit Drinks
19.00 Begrüßung
19.15 Vorträge und Diskussion
20.00 Gemeinsames Dîner, open end

Diesmal wird uns der politisch versierte ehemalige Parlamentarier sowie Publizist und als Internist in der eigenen Ordination praktizierende Arzt, Dr. Marcus Franz, MSc, hilfreich über ein breites Thema aufklären, welches wohl einen jeden von uns angeht:

Gesundheitsvorsorge

Was macht Sinn und was kann man bleiben lassen

Im Hinblick auf den bevorstehenden festlichen Konvent (Samstag, 13. April 2019) stellt sich der Facharzt für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde, DDr. Michael Faltl, als Aufnahmekandidat unserer Ordensgemeinschaft vor.

Er wird uns mittels Power-Point-Präsentation, die zunehmende Digitalisierung der Medizin vor Augen führen, Begrifflichkeiten näher bringen, wie Mobile Health, e-Health, online-Sprechstunden, die professionellen Anwendungsgebiete, ihre Pros und Contras, neue Trends und Risiken, bis hin zum Cybercrime und digitalen Datenklau.

Aufbruch in die digitale Medizin

Und wo bleibt das gewohnte Berufsbild unseres netten Hausarztes?

In seinem Referat will er u.a. den Bezug zur ´Gewissensbildung´, wie sie im Grundsatzpapier des Alten Ordens vom St. Georg steht, herstellen.

Wir freuen uns auf den durchaus medizinischen Ordensabend im eleganten St. Johanns Club.

Ordensabend Februar 2019

Das Kapitel bittet

Ordensritter und ihre Ehefrauen

sowie interessierte Freunde und Aufnahmewerber
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Geselligen Ordensabend


Montag, 18. Februar 2019
St. Johanns Club, 1010 Wien, Schubertring 4/25 (im 2. Stock, Lift)
18.30 Empfang mit Drinks
19.00 Begrüßung
19.15 Vorträge und Diskussion
20.00 Gemeinsames Dîner, open end

Im Hinblick auf den bevorstehenden festlichen Konvent (Sa 13. April 2019), stellen sich vor dem gemeinsamen Dîner wieder Aufnahmekandidaten vor, welche unserer Ordensgemeinschaft schon bei sommerlichen Arbeitskonventen in Passau beigewohnt und Interesse an den ritterlichen Prinzipien des Ordens geäußert haben.

Zumal der Begriff des Konservatismus kürzlich 200 Jahre alt geworden ist, stellt der Ordensnovize Dr. med. Michael Winter aus Regensburg die kritischen Fragen:

Was ist konservativ?

Ist der Begriff in die Jahre gekommen? Oder gar seine Inhalte?

Der junge Arzt meint, es sei höchste Zeit für eine Begriffsbestimmung dessen, „was immer gilt“.

Als nächster Novize spricht Dr. theol. Martin Augustinus Tillmann, theologischer Referent und politischer Berater des röm. kath. Bischofs von Augsburg (S.E. Konrad Zdarsa), über den

Gewissensbegriff bei John Henry Newman und Benedikt XVI.

Das Gewissen als unleugbare, objektive Wahrheitseinsicht

In seinem Referat will er u.a. den Bezug zur ´Gewissensbildung´, wie sie im Grundsatzpapier des Alten Ordens vom St. Georg steht, herstellen.

Wir freuen uns auf den zweiten Ordensabend im Jahr 2019 im eleganten St. Johanns Club.

Ordensabend Januar 2019

Die fünf Orte in Oberösterreich, die ein jeder besucht haben sollte


Selbstvorstellung des Ordensnovizen Mag. Dr. Josef Leitner, OT


Nach Begrüßung der Damen, Ordensbrüder und Freunde des Ordens wies der Kanzler hin auf die bevorstehende Hl. Messe am 30.1.2019 in der Kapuzinerkirche zu Wien, im Gedenken an S.k.u.k.H. Kronprinz Rudolf von Österreich, der vor genau 130 Jahren, am 30.1.1889 in seinem Jagdschloß in Mayerling (Wienerwald) so tragisch ums Leben kam. Mit seinen künstlerischen, naturwissenschaftlichen und nicht zuletzt politischen Begabungen galt Ehzg. Rudolf mit seinem kontroversen Geist als Hoffnungsträger seiner Zeit. Sein plötzlicher Tod mit nur 31 Jahren war eine unerwartete Katastrophe, welche Wien und die Kronländer der Donaumonarchie erschütterte, tiefe Trauer, Unruhe und Leere hinterließ.

(Red.: Auf Bitten der monarchistischen Schwarz-Gelben Allianz, sprach der Historiker und Autor, Dr. Rudolf Novak in der Kaisergruft neben dem, mit Kranz und Blumen geschmückten Sarkophag über den paneuropäisch gebildeten und denkenden Kronprinzen, dessen interessanten Lebensweg und wie es zur verhängnisvollen Verkettung von Menschen und Umständen kam, die zu seinem Tod führten).

Zurück zum Ordensabend am 17. Januar 2019 im St. Johanns Club (Wien):

Wie alle Jahre, im Hinblick auf den festlichen Ordenskonvent, dem Aufnahmetermin im April, stellen sich die Novizen der Ordensgemeinschaft vor. So auch der in Linz, Oberösterreich, beheimatete Mag. Dr. Josef Leitner OT, der schon seit über 2 Jahren an den Ordensabenden und -konventen mit Interesse teilnimmt. Nachdem er im Ordenskapitel sein Bekenntnis zu den Grundsätzen und Zielen des ritterlichen St. Georgs Ordens der vier Römischen Kaiser abgegeben hatte, kommentierte Dr. Leitner, der viele Jahre in leitender Funktion in der Großindustrie, u.a. als Personalleiter bei der Voestalpine, tätig war und nun an der Universität über Erwachsenenbildung lektoriert, einige seiner journalistischen Berichte über besondere Orte der Kultur und Natur in Oberösterreich, welche in seiner wöchentlichen Kolumne in der Tageszeitung KURIER bislang erschienen sind. Dazu projizierte er Bilder mit Kurzkommentaren an die Wand. Hier ein paar Beispiele aus seinem reichen Fundus.

Mit dem östlichsten Punkt, dort „wo in Oberösterreich die Sonne aufgeht“, nämlich im Waldhausen, beginnt die Rundreise. Die prächtige Kirche des ehemaligen Augustiner Chorherrenstiftes war die erste barocke Stiftkirche von OÖ. Das Wappen der Stifter wurde zum Landeswappen von OÖ. Bei der folgenden Wanderung durch die idyllische Landschaft des Mühlviertels konnte man markante Felsformationen bestaunen und einen 35 Tonnen-Felsen in Bewegung setzen.

Im weiter südlich gelegenen Ort Gaflenz ist die auf dem Heiligenstein-Hügel liegende Kirche einen Besuch wert. Sie ist dem Hl. Sebaldus geweiht, der hier insbesondere Frauen geholfen haben soll, einen Mann zu finden, ein „Parship“ des Mittelalters sozusagen. Über 600 Jahre hielt sich diese Tradition des „Mander Betens“.

Kühne Holzsteige führen durch die Vogelgesang-Klamm in Spital am Pyhrn. 1,5 km lang geht es durch die wildromatische Felsenschlucht entlang des Trattenbach hinauf in Richtung des Großen Pyhrgas. Die Stege und 500 Holzstufen sind kühn in die Landschaft gebaut und teilweise an senkrechten Felsen befestigt. Ein prickelndes Erlebnis für den Wanderer.

Mitten im Salzkammergut geht die Rundreise weiter. Von Bad Ischl aus fährt die Katrin-Seilbahn auf den gleichnamigen Berg, der nach einer keltischen Göttin benannt sein soll. Der Rundweg „Sieben Seen Weg“ führt in zwei gemütlichen Gehstunden über das Kalkstein Bergmassiv. Die Blicke richten sich nacheinander auf den Wolfgangsee, Mondsee, Fuschlsee bis zum Schwarzensee. Dazu gibt es eine Bergkulisse, wie sie kaum schöner sein könnte.

Wir setzen die Rundreise nach Ranshofen in den äußersten Westen von OÖ fort. Aus einer Kaiserpfalz, die Karl der Große errichtet hatte, wurde 1125 ein Stift gegründet. Die prächtige Barockkirche weist eine einmalige Besonderheit auf, den Akanthus Stil. Die zu den Distelgewächsen zählende Akanthus Blume zieht sich als Blattverzierung durch das gesamte Kircheninnere, sei es gemalt oder als Stuck.

Ein 50 Kilometer langer Wander- und Radweg führt entlang der Transportroute für Holz, dem Schwarzenberg´schen Schwemmkanal. Im Jahr 1789 wurde der Bau des revolutionären technischen Bauwerks begonnen. Vom Dreisesselberg über die europäische Hauptwasserscheide, dann weiter über die Große Mühl bis zur Donau wurde das Holz des Böhmerwaldes schließlich nach Wien transportiert. Bis zu 1200 Männer waren zu Spitzenzeiten beschäftigt.

Weiter geht es in den Zentralraum von OÖ in den Ort Scharten. Aus dem Eferdinger Becken 150 Höhenmeter aufsteigend taucht man in eine Szenerie, welche an die Toskana erinnert. Hinter üppig blühenden Marillenbäumen gipfelt der Zwiebelturm der Wallfahrtskirche Maria Scharten. Am 11km langen Kirschblütenweg umgeben blühende Alleen majestätischer Kirschbäume die stattlichen 4 Kanter Höfe, von wo aus die Bauern weitere Streuobstgärten pflegen.

Die Bezirksstadt Kirchdorf an der Krems bietet kulinarische Höhepunkte: Frische Würste und Oberösterreichs besten Kaffee. Zahlreiche Gäste aus nah und fern versammeln sich beim Schöllhuber zu einer „Kesselheißen“. Der Gast wählt und verspeist die Wurst seines Geschmacks in Gesellschaft einer spontanen Würstelrunde. In der Konditorei Sturmberger gibt es den angeblich besten Kaffee von OÖ. Hausherr Stefan hat in Triest die ´Kaffeeuniversität´ besucht und verwendet je nach Zubereitung die passende Frischmahlermühle und Kaffeemaschine.

Die Stollen der Linzer Unterwelt erinnern an den Hades (Totenreich) der griechischen Mythologie. Man hat das Gefühl, eine andere Welt zu betreten: Ohne den geringste Lichtstrahl und in absoluter Stille. Von außen nicht erkennbar sind die vielen Stollenanlagen in den Hängen westlich der Linzer Altstadt. Schon seit dem Mittelalter als Wein-, Bier- und Eiskeller genutzt, wurden diese großen Kelleranlagen während der Kriegsjahre systematisch erweitert und durch Gänge miteinander verbunden. So bot der Schlossberg Stollen im 2. Weltkrieg Platz für 10.000 Personen. Im nächst gelegenen Zentralkeller, wurden von der Steyr Daimler Puch AG Bleche und Kugellager für die Kriegsindustrie gefertigt.

Dem Vortrag folgte ein feines Dîner und bildeten sich an jedem der Tische kleinere und größere Gruppen im stets humorvollen Austausch von geistigen Interessen und beruflichen Erfahrungen, wie es das gemeinsame Ordensleben so mit sich bringt.

Ordensabend Dezember 2018

Modernes Rittertum


 

Im Kampf für das Christentum, erörtert von HW Dr. Michael Stickelbroek


Der Ordensabend am 17. Dezember 2018 wurde sehr fröhlich eingeleitet. Zum Empfang bat der burgenländische Winzer Heimo Ferrari-Brunnenfeld aus Großhöflein zur Verkostung seiner Weine inkl. Sekt aus dem Hause KRONHOF, die er auch zum Kauf anbot.

Dann erbat sich OB Dr. Thomas Stark das Wort, im Gedenken an seinen Professor und Mentor, Robert Spaemann, der erst am 10. Dezember 91-jährig von Gott abberufen worden war. Stark spannte in seinem Nachruf den Bogen über die wichtigsten Stationen am Lebensweg Spaemanns, der sich zu einem der bedeutendsten Philosophen und konservativen Denker der Nachkriegszeit entwickelte. Dazu gehörten auch Aussagen, wie: „Wenn wir Gott wegnehmen (…), dann bricht das Denken zusammen“. Und an anderer Stelle: „Wichtig ist, was immer ist. Was immer ist, heißt ‚Gott‘.“ Zentral im Werk Robert Spaemanns, ist die Verteidigung der menschlichen Würde und der Vernünftigkeit des christlichen Glaubens. Unverzichtbar ist in diesem Zusammenhang die Rolle des Naturrechts, so Stark.

Das Impulsreferat unseres Ordensbruders Thomas Stark, ist abrufbar in der Ordenskanzlei, Anruf oder Mail genügt.

Das letzte Zusammentreffen in diesem Jahr war aber als Advent- und Weihnachtsfeier konzipiert. Dazu sprach HW Dr. Michael Stickelbroek, Professor für Dogmatik und ökumenische Theologie an der Theologisch-Philosophischen Hochschule von St. Pölten, über die vergessenen spirituellen Aspekte dieser im Kirchenjahr und für die seelische Besinnung so wichtigen Zeit.

Zumal ab Herbst die Zeit der Selbstvorstellung der um Aufnahme werbenden Ordensnovizen ist, wollte und sollte sich Pieter Constantijn van Vloten aus Maastricht, Generalkonsul der Russischen Föderation für die niederländischen Provinzen Limburg und Nordbrabant, der Ordensgemeinschaft vorstellen. Er kam mit OB Michiel Hemminga, seinem Ordenspaten aus Amsterdam. Da die Zeit bei ihrer Ankunft schon fortgeschritten war, kam es beim Ordensabend nicht mehr dazu. Den Ordentlichen St.Georgs-Rittern wurde die geplante Ansprache von Pieter Constantijn van Vloten mit den gedruckten Ordensmitteilungen postalisch zugesandt.