Das Kapitel bittet

Ordensritter und ihre Ehefrauen

sowie interessierte Freunde und Aufnahmewerber
zum

Geselligen Ordensabend


Montag, 17. Februar 2020
St. Johanns Club, 1010 Wien, Schubertring 4/25 (im 2. Stock, Lift)
18.30 Empfang mit Drinks
19.00 Begrüßung
19.15 Vorträge mit anschließenden Fragen
20.00 Gemeinsames Dîner mit Open end

Als sogenannte Denkwerkstatt ist uns daran gelegen, gute Köpfe in unsere Reihen zu bekommen. Um uns gegenseitig geistig verorten zu können, stellen sich uns gleich drei Novizen als aktuelle Aufnahmekandidaten vor.

Mag. Ulrich Schullern-Schrattenhofen ist Leiter der Datenflüsse im Volksbanken-Verbund und spricht über

Standardisierte Stammdaten (SSD)

Ist der gläserne Bankkunde, schon Realität?

Seit den Bankskandalen ab 2007/08 mit unbezahlbaren Schulden sowie beschleunigt durch die Digitalisierung sind Stammdatenmeldungen und –abgleichungen (durch relevante Behörden) Pflicht. Jedes Risikoprofil, jeder Kunde und alle Bewegung am Konto sind transparent. Wir haben nun das Ende des freien Bankwesens mit Bankgeheimnis, weil alles laufend elektronisch an Finanazbehörden gemeldet werden muß. Daten und ihre passende Verwendung sind das Gold des 21. Jahrhunderts.

Mag. Dr. Lukas Twardosz ist Rechtsanwalt und spricht über

Die Gedanken eines praktizierenden Juristen zur Naturrechtsdebatte

Er betrachtet diese seit Studienzeiten aus rechtstheoretischer und –philosophischer Sicht und fragt sich als aufmerksamer Staatsbürger, inwieweit nicht nur die Gesetzgebung, sondern auch die Vollziehung des geltenden Rechts von Weltanschauungen beeinflusst ist und welche Schlüsse aus christlich-abendländischer Sicht daraus gezogen werden können.

Mag. Harald Bäumler ist erfolgreicher Künstler, vor allem Bildhauer in Bayern. Er wird über

Klassisches Kunstverständnis und Echte Kunst im Gegensatz zu modernen Strömungen

referieren. Letztere gipfeln in formlosen Schmierereien (sogar mit Blut und Kot) auf der Leinwand, werden als gesellschaftskritisch hochgejubelt, reflektieren aber eine totale Gegenstandslosigkeit, weshalb sie – wenn überhaupt – als bedeutungslose Werke in die Kunstgeschichte eingehen werden. Ob es wohl eine Rückbesinnung auf das Schöne braucht?

Wir freuen uns auf den zweiten Ordensabend im Jahr 2020 im eleganten St. Johanns Club.