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Ordenskonvent 2020 – Verschiebung

Das Kapitel gibt die

Absage des Ordenskonvents vom 24.-26. April 2020

 

bekannt

Als Ersatztermin ist nun der 27. August 2020 in Vorbereitung.

Aus offensichtlichen Gründen der um sich greifenden Corona-Pandemie und der gesundheitspolitisch verordneten ´sozialen Distanzierung´ sehen wir uns veranlasst, den Ordentlichen Ordenskonvent, welcher für das Wochenende vom 24. bis 26. April 2020 geplant war, abzusagen. Ersatztermin ist der 27. August 2020.

Ein jeder von uns steht seit Anfang des Monats März 2020 im Banne der Entwicklungen rund um das Corona-Virus. Was uns alle eint, ist nicht nur eine gewissen Angst vor einer Ansteckung mit bzw. einer möglichen Erkrankung durch das neue Virus, sondern die noch immer bestehende Ungewissheit, wie die Ausbreitung der Infektion mit Covid-19, die Erkrankungshäufigkeit und der Sturm auf unsere Krankenhäuser mit limitierten Kapazitäten weitergeht. Auch gibt es noch keine wissenschaftlich-zeitlichen Prognosen für Impfstoffe, Medikamente und darauffolgende Krankheitsverläufe, bzw. wann eine Rückkehr zum bisherigen, uneingeschränkten öffentlichen und privaten Leben möglich sein wird.

Unter dem vorherrschenden Ausnahmezustand mit Ausgangs- und Versammlungsbeschränkungen, sowie aus Verantwortung gegenüber allen altersmäßig schon Gefährdeten, haben Ordenskapitel und Ordensleitung einstimmig beschlossen, den Ordenskonvent, der zum Wochenende vom 24.-26.4.2020 geplant war, abzusagen und zu verschieben.

Als Ersatztermin für den ordentlichen Ordenskonvent ist Donnerstag, 27.  August 2020 (Nachmittag), vorgesehen. Es handelt sich dabei um den Nachmittag vor dem Beginn des sommerlichen Arbeitskonvents, der in Wien stattfinden wird. Eine satzungsgemäße Einladung zu diesem neuen Termin für die Abhaltung des ordentlichen Ordenskonvents samt Tagesordnung erfolgt rechtzeitig.

Wir stehen bei Rückfragen gerne zur Verfügung, benutzt dafür bitte die bekannte Telefonnummer +43 664 32 62 932, die EMail-Adresse kanzlei@aovstg.org oder das Kontaktformular.

Euch allen weiterhin Gesundheit und Wohlbefinden!

Ordensabend Februar 2020

Das Kapitel bittet

Ordensritter und ihre Ehefrauen

sowie interessierte Freunde und Aufnahmewerber
zum

Geselligen Ordensabend


Montag, 17. Februar 2020
St. Johanns Club, 1010 Wien, Schubertring 4/25 (im 2. Stock, Lift)
18.30 Empfang mit Drinks
19.00 Begrüßung
19.15 Vorträge mit anschließenden Fragen
20.00 Gemeinsames Dîner mit Open end

Als sogenannte Denkwerkstatt ist uns daran gelegen, gute Köpfe in unsere Reihen zu bekommen. Um uns gegenseitig geistig verorten zu können, stellen sich uns gleich drei Novizen als aktuelle Aufnahmekandidaten vor.

Mag. Ulrich Schullern-Schrattenhofen ist Leiter der Datenflüsse im Volksbanken-Verbund und spricht über

Standardisierte Stammdaten (SSD)

Ist der gläserne Bankkunde, schon Realität?

Seit den Bankskandalen ab 2007/08 mit unbezahlbaren Schulden sowie beschleunigt durch die Digitalisierung sind Stammdatenmeldungen und –abgleichungen (durch relevante Behörden) Pflicht. Jedes Risikoprofil, jeder Kunde und alle Bewegung am Konto sind transparent. Wir haben nun das Ende des freien Bankwesens mit Bankgeheimnis, weil alles laufend elektronisch an Finanazbehörden gemeldet werden muß. Daten und ihre passende Verwendung sind das Gold des 21. Jahrhunderts.

Mag. Dr. Lukas Twardosz ist Rechtsanwalt und spricht über

Die Gedanken eines praktizierenden Juristen zur Naturrechtsdebatte

Er betrachtet diese seit Studienzeiten aus rechtstheoretischer und –philosophischer Sicht und fragt sich als aufmerksamer Staatsbürger, inwieweit nicht nur die Gesetzgebung, sondern auch die Vollziehung des geltenden Rechts von Weltanschauungen beeinflusst ist und welche Schlüsse aus christlich-abendländischer Sicht daraus gezogen werden können.

Mag. Harald Bäumler ist erfolgreicher Künstler, vor allem Bildhauer in Bayern. Er wird über

Klassisches Kunstverständnis und Echte Kunst im Gegensatz zu modernen Strömungen

referieren. Letztere gipfeln in formlosen Schmierereien (sogar mit Blut und Kot) auf der Leinwand, werden als gesellschaftskritisch hochgejubelt, reflektieren aber eine totale Gegenstandslosigkeit, weshalb sie – wenn überhaupt – als bedeutungslose Werke in die Kunstgeschichte eingehen werden. Ob es wohl eine Rückbesinnung auf das Schöne braucht?

Wir freuen uns auf den zweiten Ordensabend im Jahr 2020 im eleganten St. Johanns Club.

Ordensabend Januar 2020

Das Kapitel bittet

Ordensritter und ihre Ehefrauen

sowie interessierte Freunde und Aufnahmewerber
zum

Geselligen Ordensabend

Montag, 20. Januar 2020
St. Johanns Club, 1010 Wien, Schubertring 4/25 (im 2. Stock, Lift)
18.30 Empfang mit Drinks
19.15 Begrüßung
19.20 Referate
20.20 Gemeinsames Dîner, open end

Zum ersten Ordensabend im Neuen Jahr werden sich gleich zwei Novizen der Ordensgemeinschaft als mögliche Aufnahmekandidaten vorstellen (Mag. Udo Kaubek, Mag. Alexander Grigkar) und jeweils über ein bestimmtes Thema sowie ihre Einstellung gegenüber den Prinzipien und Zielen des Ordens referieren.

Pachamama-Figuren in den Tiber geworfen

Ein Bericht

Alexander Tschugguel wird als Hauptreferent des Ordensabends über Hintergründe und Durchführung seiner weltweit durch die Medien gegangenen Aktion am 21. Oktober 2019 referieren:

Während der Amazonas Synode (internationale Bischofskonferenz) entwendete er touristisch billige heidnische Frauenfiguren – sog. ´Pachamamas´ – aus einer Kirche in Rom und warf selbige von einer Brücke aus in den Tiber. Er tat dies, weil sie im geweihten Altar-Raum der Kirche nichts verloren haben, so Tschugguel. Ebenso wenig könnten sie als Fruchtbarkeitssymbole (geschwängerte Mutter Erde) ungetaufter Indigener neben Maria, der unbefleckten Mutter Gottes, zur Verehrung platziert werden.

Der tiefgläubige Landwirtschaftsstudent Tschugguel, der schon an Arbeits- / Konventen und vielen Ordensabenden teilgenommen hat, argumentiert, daß dies gröblich gegen die Lehre Christi verstößt und ist bereit, mit uns darüber zu diskutieren. Seine selbst von Papst Franziskus kommentierte Aktion hat die gesamte Christenheit aufgerüttelt, einerseits zu scharfer Kritik, andererseits zu höchstem Lob für seine mutige Tat. Begleitend zu seinen Erzählungen wird er uns spannende, rund um die Welt gegangene Video-Aufzeichnungen dazu vorführen.

Ordensabend Dezember 2019

Das Kapitel bittet

Ordensritter und ihre Ehefrauen

sowie interessierte Freunde und Aufnahmewerber

zur

Geselligen Weihnachtsfeier

 

Montag, 16. Dezember 2019
St. Johanns Club, 1010 Wien, Schubertring 4/25 (im 2. Stock, Lift)
18.30 Empfang mit Drinks
19.15 Begrüßung
19.30 Homilie und Gedankenaustausch
20.00 Gemeinsames Dîner, open end

Zum kommenden, letzten Ordensabend in diesem Kalenderjahr wollen wir uns wieder auf den Advent besinnen, auf die bevorstehende Feier der Geburt Jesu Christi als geoffenbarter Heiland, als Erlöser.

Während einer Zeit des generellen Kaufrausches und der aufge-Punsch-ten Christkindlmärkte tut es sicher gut, dem spät berufenen Geistlichen a.o. Univ.-Prof. DDr. Matthias Beck zu lauschen, wenn er in seiner unterhaltend anregenden Art folgende kritische Frage zu beantworten versuchen wird:

Was bedeutet Weihnachten in einer aufgeklärten, säkularen Welt?

Der seit vielen Jahren mit dem AOvStG verbundene Pharmazeut, Mediziner, Theologe und Autor Prof. Mag. DDr. Matthias Beck sprach zuletzt beim Arbeitskonvent Ende August 2019 über die Chancen einer christlichen Ethik im Prozess der Digitalisierung und künstlichen Intelligenz.

Zumal die segensreiche Weihnachtszeit im Kommerz zu ersticken droht, können wir mit Spannung die spirituellen Kontraste und Korrektiven des Moraltheologen erwarten, der sich seit Jahren zwischen Naturwissenschaften, Philosophie, Theologie und letztlich als Ethiker in der Medizin bewegt.

Wir sehen mit großer Vorfreude dem letzten diesjährigen Abend als meinungsbildende Denkwerkstatt entgegen!

Ordensabend November 2019

Das Kapitel bittet

Ordensritter und ihre Ehefrauen

sowie interessierte Freunde und Aufnahmewerber
zum

Geselligen Ordensabend


Montag, 18. November 2019
St. Johanns Club, 1010 Wien, Schubertring 4/25 (im 2. Stock, Lift)
18.30 Empfang mit Drinks
19.00 Begrüßung
19.15 Vortrag und Diskussion
20.00 Gemeinsames Dîner, open end

Zum kommenden Ordensabend werden sich gleich zwei Novizen der Ordensgemeinschaft als mögliche Aufnahmekandidaten vorstellen und über ein bestimmtes Thema sowie ihre Einstellung gegenüber den Prinzipien und Zielen des Ordens referieren.

Mag. Dietmar Krisai v. Havala, Geschäftsmann aus Oberösterreich, thematisiert und fragt:

Zwischen Ethik und Gewinnmaximierung

Kann man als christlicher Unternehmer wirtschaftlich agieren?

Wo bleibt die christliche Ethik und wo sind die Grenzen der christlichen Hilfe, um positiv zu bilanzieren? Welche Fragen hat sich ein Wirtschaftler zu stellen, um ethisch zu bleiben? Mag. Krisai wird mit Erlebnissen aus dem eigenen praktischen Geschäftsleben aufwarten und klarzumachen versuchen, dass reines Gewinn-Denken am eigentlichen Lebensziel vorbeigeht.

Univ.-Prof. em. Dr. Augustinus Asenbaum wird als praktisch erfahrener Physiker im zum Teil verdunkelten Raum vor unseren Augen mit einem konventionellen 50-Hz-Transformator

Experimente zu Hochspannung und Funkenentladung

machen, um den ´Funkenflug´ sichtbar zu machen. Zumal Transformatoren aus der heutigen elektrischen Energieversorgung nicht wegzudenken sind, wird Prof. Asenbaum auch über den genialen elektrotechnischen Pionier Nikola Tesla (1856-1943) reden und dabei den Tesla-Transformator vorführen. Mit seinem sog. Resonanz-Transformator gilt Tesla auch als der eigentliche Erfinder des Radios.

Uns erwartet also ein maximal ethischer und spannender Abend!

Ordensabend Oktober 2019

Das Kapitel bittet

Ordensritter und ihre Ehefrauen

sowie interessierte Freunde und Aufnahmewerber
zum

Geselligen Ordensabend


Montag, 21. Oktober 2019
St. Johanns Club, 1010 Wien, Schubertring 4/25 (im 2. Stock, Lift)
18.30 Empfang mit Drinks
19.00 Begrüßung
19.15 Vortrag und Diskussion
20.00 Gemeinsames Dîner, open end

Zum kommenden Ordensabend wird der evangelische Theologe und Leiter der internationalen christlichen Hilfsorganisation ´Open Doors´ in Österreich, Kurt Igler, ThM, dessen besonderes Interesse den Fragen der Ursprünge und Begründungen von Freiheitsrechten und Themen christlicher Apologetik gilt, referieren zum Thema:

Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit

Theologische Begründung und historische Entfaltung

Das Impulsreferat unseres Ordensbruders Kurt Igler, ThM, präsentiert in Kürze zentrale theologische Begründungslinien des Rechts auf freie Religionsausübung sowie historische Momente, in denen die Achtung dieses Freiheitsrechtes für religiöse Gruppen und in weiterer Folge auch für den Einzelnen zur praktischen Anwendung gelangte. Er argumentiert, dass die in §18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 als Menschenrecht definierte Gedanken-, Gewissens-, und Religionsfreiheit eine letztlich im Wesen Gottes selbst begründete wesentliche menschliche Errungenschaft darstellt, für deren Bewahrung gerade in der heutigen Welt – angesichts massiver Infragestellungen – entschieden gekämpft werden muss.

Im Anschluss an das Impulsreferat gibt es Raum für Rückfragen, Diskussion, und ergänzende Anmerkungen. Der Abend soll uns gemäß unseren ritterlichen Grundsätzen helfen, in der Entwicklung einer christlichen Weltanschauung und der persönlichen Charakterbildung gemeinsam voranzuschreiten und Verantwortung für eine gute und aufrechte Ordnung unseres Gemeinwesens zu übernehmen.

Wir freuen uns auf diesen gemeinsamen, denkwerkstattlichen Abend!

Ordensabend September 2019

Das Kapitel bittet

Ordensritter und ihre Ehefrauen

sowie interessierte Freunde und Aufnahmewerber
zum

Geselligen Ordensabend


Montag, 23. September 2019
St. Johanns Club, 1010 Wien, Schubertring 4/25 (im 2. Stock, Lift)
18.30 Empfang mit Drinks
19.00 Begrüßung
19.15 Vortrag und Diskussion
20.00 Gemeinsames Dîner, open end

Zum ersten herbstlichen Ordensabend wird es mehrere Ordensbrüder und -freunde geben, die sich mit den Inhalten und dem Ablauf des bereits 19. Sommerlichen Arbeitskonvents Ende August befassen.

Arbeitskonvent in Burghausen

Kritische Rückblicke auf die erfolgreiche Tagung

Nach Jahren der Absenz von dort, war es uns dieses Jahr wieder gelungen, in der malerisch schönen bayerischen Stadt Burghausen an der Salzach, dem Grenzfluß zu Österreich, im sog. Haus der Begeg-nung Heilig Geist, zu tagen.

Zu beiden – für uns als meinungsbildende Denkwerkstatt, hochaktuellen Tagesthemen –

Digitale Revolution und Künstliche Intelligenz – was uns bevorsteht

und

Die neuen Seidenstraßen nach oder von China – Chancen und Risiken für Europa

hatten wir jeweils kompetente Vortragende mit interessanten Ansichten und ausgiebige Diskussionen. Über die gemeinsamen Essen, Kaffeepausen und Jausen hinaus, wurden in der gemütlichen Location, anregende, humorvolle Gespräche geführt, die sogar in deren eigenem Innenhof bei Wein und Wasser bis spät am Abend weitergingen. Es entstand die bereits typisch gewordene gute Stimmung, welche sogar am Sonntag noch mit dem Kulturprogramm einen unvergesslichen Höhepunkt erreichte.

Für all jene, die nicht dabei sein konnten, wird es kurze Berichte von Teilnehmern geben mit offenem Diskurs.

Arbeitskonvent 2019

Das Kapitel bittet

Ordensritter und ihre Ehefrauen

sowie interessierte Freunde
zum

Alljährlichen Arbeitskonvent

 

Wie alle Jahre, so halten wir auch dieses Jahr wieder unseren Arbeitskonvent ab – es wird der bereits 19. werden. Die Veranstaltung findet heuer wieder einmal im hübschen bayerischen Burghausen statt, der Grenzstadt zu Österreich. Nähere Informationen über Unterkunft und Anmeldung sowie Vortragende und Inhaltsangaben ihrer Referate werden noch bekannt gegeben.

Programm:

19. Arbeitskonvent des Alten Ordens vom St. Georg

D 84489 Burghausen, Spitalgasse 207
Donnerstag, 29. August bis Sonntag, 1. September 2019

Donnerstag, 29. August 2019 abends:

Ankunft und Empfang im Haus der Begegnung

Freitag, 30. August 2019:

Tagung zum Thema “Die Digitale Revolution und Künstliche Intelligenz – Was steht uns bevor?”

09.30: Walter Lukner, GF Payback Austria: Elemente der digitalen Revolution, Neusprech-Begriffe, Steuerung des Kaufverhaltens, effizientes Marketing online per App, Bonuspunkte, mobil.

11.00: Dr. Sebastian Wieser, Gründer, größte europ. B2B Plattform, Mercateo: Was sind elektronische Business-Plattformen, was ist und was kann Künstliche Intelligenz (nicht), Europa u. Globalisierung.

15.10: Gerfried Stocker, GF der Ars Electronica: Was ist Künstliche Intelligenz? Bringt uns die industrielle Revolution 4.0 die größten sozialen und gesellschaftlichen Veränderung der Geschichte?

15.50: Prof. DDr. Matthias Beck, EDW: Chancen für christliche Ethik im Prozess der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz? Ein kritischer Blick durch Generationen und Gesellschaftsschichten.

17.30: Podiumsdiskussion zwischen den Referenten und mit dem Publikum, Impuls-Referate von Teilnehmern mit moderiertem Meinungsaustausch.

Samstag, 31. August 2019:

Tagung zum Thema “Die neue Seidenstraße nach oder von China – Chancen und Risiken für Europa”

09.30: Dr. Christoph Pesau, Institut für Sinologie der Univ. Wien: China verstehen lernen, historisch, kulturell, sozial, um China in allen Disziplinen weltpolitisch zu erfassen.

11.00: Thierry Baudet, Jurist, Philosoph, Parteigründer (Forum voor Democratie), im niederländ. Parlament: Die Welt von morgen – Globale Finanz, China und die traurige Rolle Europas.

15.05: Dr. Vladislav Belov, Politologe der Russischen Akademie der Wissenschaften: Russland und die chinesische Belt & Road Initiative, BRI. Gibt es gemeinsame Interessen oder Konfrontation? Erleben wir eine schleichende Sinologisierung?

17.00: Podiumsdiskussion zwischen den Referenten und mit dem Publikum, Impuls-Referate von Teilnehmern mit moderiertem Meinungsaustausch, Zusammenfassung mit Kernaussagen

Sonntag, 1. September 2019

Kulturprogramm, gemeinsames Mittagessen, Heimfahrt

Wir stehen bei Rückfragen gerne zur Verfügung, wünschen Euch erholsame Sommertage und verbleiben in der Hoffnung, Euch in Burghausen begrüßen zu können!

Orgelkonzert Juni 2019

Das Kapitel bittet

interessierte Ordensritter und ihre Ehefrauen

sowie Freunde und Begleitung

zum

Orgelkonzert

 

Samstag, 29. Juni 2019
19.30 Uhr
Pfarrkirche „Hl. Franz von Assisi“   (ein dunkelroter Backsteinbau am Gürtel)
1080 Wien, Uhlplatz (am oberen Ende der Florianigasse)
Öffentlich: U6-Station Josefstädter Straße

Wie man weiß, besteht unsere weltliche Ordensgemeinschaft aus vielen unterschiedlich ausgerichteten, begabten und entsprechend talentierten Mitgliedern in allen Bereichen der öffentlichen und privaten Arbeitswelt. Interessanterweise haben wir auch einen Orgelbauer unter uns, der sich mit seinen Händen und Fingern virtuos über die Manuale bewegen und die entsprechenden Register ziehen kann.

Peter Maria Kraus

spielt eigene Werke
an der von ihm gebauten größten Orgel Wiens

Canzona am dritten Ton im italienischen Spätrenaissancestil (komp. 1982)

Fuge d-moll im klassizistischen Stil (komp. 1978)

Toccata d-moll im norddeutschen Stil (komp. 1995)

Große Orgelphantasie über den Heiligen Georg

Eintritt: Wir bitten um Ihre geschätzte großzügige Spende für soziale Projekte des Alten Ordens vom St. Georg!

Für den Anschluss an das ca. 1-stündige Konzert haben wir im nahe gelegenen ‘Prinz Ferdinand‘ (Restaurant), 1080 Wien, Bennoplatz 2, zum gemeinsamen Essen und Trinken Tische reserviert.

Ordensabend Juni 2019

Das Kapitel bittet

Ordensritter und ihre Ehefrauen

sowie interessierte Freunde und Aufnahmewerber
zum

Geselligen Ordensabend


Montag, 24. Juni 2019
St. Johanns Club, 1010 Wien, Schubertring 4/25 (im 2. Stock, Lift)
18.30 Empfang mit Drinks
19.00 Begrüßung
19.15 Vortrag und Diskussion
20.00 Gemeinsames Dîner, open end

Es ist uns eine große Freude, Euch zum nächsten Ordensabend, dem letzten in der ersten Jahreshälfte, einzuladen. Die Veranstaltung findet diesmal nicht am 3. sondern erst am 4. Montag des Monats statt, da wir danach in die ohnehin lange Sommerpause gehen.

Als Vortragenden dürfen wir Prof. Mag. Manfred Skorjanetz-Vollmoeller gegrüßen, der seit der 1. Verleihung des Thomas Morus Preises im Juni vergangenen Jahres an fast allen Ordensabenden teilnahm. Er hat eine historisch interessante Arbeit geschrieben, mit deren durch Bildmaterial unterstützter Präsentation er sich unserer Ordensgemeinschaft vorstellen will:

La Casa de Austria

Die Spanischen Habsburger

Mit Beginn der Neuzeit (1492) konnte die fast 800 Jahre dauernde Reconquista der Iberischen Halbinsel, also die Rückeroberung Spaniens von den Mauren, erfolgreich abgeschlossen werden. Ausschlaggebend dafür waren die Katholischen Könige, speziell Ferdinand II. von Aragón und seine Frau, Isabel von Kastilien, welche Granada, die Hauptstadt des arabischen al-Andalus, einnahmen.

Der Einstieg der Habsburger erfolgte durch die Politik des heuer vor 500 Jahren verstorbenen Kaisers Maximilian I. (der letzte Ritter), verheiratet mit Maria von Burgund, der seinen Sohn Philipp (der Schöne) mit der Erbprinzessin Johanna (die Wahnsinnige) von Kastilien vermählte.

Dann kam Maximilians Sohn, Carlos I (Primero), bei uns Karl V. (Bruder Ferdinands I. von Österreich), der nach dem quasi muslimischen Trauma an der mittelalterlichen Inquisition zwecks Reinhaltung des Heiligen Glaubens (Santa Fe) festhielt. Gegen die verschiedenen Stadtgemeinschaften (wie in Toledo, Salamanca, Segovia, Zamora, …) konnte Carlos I auch das absolute Königtum festigen.

Ihm folgte der geistesschwache und kinderlos gebliebene Carlos II (auch El Hechizado (der Verhexte) genannt) und hielt die Habsburger Linie in Spanien an der Macht. Nach seinem Tod im Jahr 1700 begann der spanische Erbfolgekrieg mit den Bourbonen, welcher das Ende des in Spanien regierenden Casa de Austria einläutete.

Maria Theresias Vater, Kaiser Karl VI., gelang zwar die kurzfristige Eroberung von Barcelona, wodurch er sogar einmal als König durch Madrid paradierte, er war aber Zeit seines Lebens darüber gekränkt, nicht mehr Carlos III zu sein. Unberechtigterweise führte er den Titel ‘Spanischer König’ bis 1718, als der spätere effektive König Carlos III de Borbón y Farnesio bereits 2 Jahre alt war.

An diesem Abend werden wir auch eine Vorschau auf den bereits 19. Arbeitskonvent geben, der im heurigen Jahr von Donnerstag Abend, 29.8.2019 bis Sonntag Mittag 1.9.2019 stattfindet .

Wir freuen uns auf die historischen Betrachtungen des hispanophilen Prof. Skorjanetz-Vollmoeller sowie auf viele gute Gespräche und Diskussionen.