Illustrioribus et nobilitati

Es ist unser Gelöbnis, gegen das achtfache Elend - Krankheit und Verlassenheit, Hunger und Heimatlosigkeit, Lieblosigkeit und Schuld, Unglaube und Gleichgültigkeit - anzukämpfen. Es tritt in den Epochen der Geschichte in unterschiedlichen Formen auf. Jede Generation von Ordensrittern muss laufend festlegen, wie sie den Kampf in ihrer Zeit führt.

Ziele und Verpflichtungen

 

Was wollen wir
Aus dieser Bestimmung des Menschen, die Mitwirkung an der Schöpfung,

leiten wir unsere Lebensaufgabe ab: der Kampf um ein Reich der Wahrheit

und des Lebens, der Heiligkeit und der Gnade, der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens.

Als realistische Christen wissen wir, dass wir zu dieser Entwicklung beitragen können, weil große gesellschaftliche Änderungen das Ergebnis von kleinen und mutigen Entscheidungen im täglichen Leben sind.

 

 

Wovon sind wir überzeugt
Überzeugt sind wir, dass der Mensch als Ebenbild Gottes geschaffen ist und darauf seine unveräußerliche und unteilbare Würde beruht aus der die Menschenrechte fließen. Wesentliches Element der Würde des Menschen ist die von Gott gewährte Freiheit, indem der Mensch mit einer Seele und geistiger Verstandes- und Willenskraft ausgestattet ist. Durch die Vernunft vernimmt der Mensch in seinem Gewissen die Stimme Gottes, die ihn drängt, das Gute zu lieben, zu tun und das Böse vom Ursprung her zu bekämpfen.

Das Recht seine Freiheit auszuüben, gilt insbesondere auch in religiösen und sittlichen Belangen.

 

Gott gewährt den Menschen die Möglichkeit in Freiheit ihren Lebensweg zu gestalten und hat ihnen die Verantwortung über die Erde anvertraut. Diese Freiheit begründet aber auch die Verpflichtung, an seinem Schöpfungswerk mitzuwirken.