Illustrioribus et nobilitati

Es ist unser Gelöbnis, gegen das achtfache Elend - Krankheit und Verlassenheit, Hunger und Heimatlosigkeit, Lieblosigkeit und Schuld, Unglaube und Gleichgültigkeit - anzukämpfen. Es tritt in den Epochen der Geschichte in unterschiedlichen Formen auf. Jede Generation von Ordensrittern muss laufend festlegen, wie sie den Kampf in ihrer Zeit führt.

Ordensleben

 Der Alte Orden vom st. Georg ist eine Gemeinschaft von Rittern, die

füreinander da sind, auf deren Hilfe und Schutz sich jeder Ordensbruder in

schwierigen Lebenssituationen verlassen kann.

 

Um sich dieser Gemeinschaft bewußt zu werden, treffen die Ordensritter

einander regelmäßig. In Wien gibt es monatlich einen Ordensabend, der dem freien Gedankenaustausch innerhalb der Gemeinschaft dient, mit einem schriftlich vorher angekündigten Vortrag und anschließender Diskussion, im Rahmen eines gemeinsamen Diners.

 

Auch in den Komtureien (München und Gmunden) finden regelmäßig

Veranstaltungen statt. Mehrfach im Jahr gibt es gesellschaftliche

Zusammenkünfte.

 

Höhepunkt des Ordensjahres ist der festl iche Ordenskonvent in Wien,

welcher stets am terminlich dem Tag des Heiligen Georg (23. bzw. 24. April) nächstgelegenen Wochenende stattfindet.

 

In christlicher Ritterlichkeit werden kranke Ordensbrüder, die an

Veranstaltungen nicht mehr teilnehmen können, besucht und persönlich

informiert.

 

In den Ordensmitteilungen werden die Ordensritter regelmäßig über die

Beschüsse ihres gewählten Kapitels, über die Ordensveranstaltungen,

Vorträge und wichtigen Ereignisse im Leben der einzelnen Ordensbrüder

unterrichtet.